Das Buch in Kürze

Das Buch erzählt die Geschichte einer Abenteuerin, die sich ihre kindliche Lebendigkeit und Neugier bewahrt und den Mut aufbringt, sich den Gegebenheiten des Lebens ohne Vorbehalt zu stellen. Ihre Lehrmeister sind der Tod, die Liebe, das Leben, wobei die bedingungslose Liebe sie am meisten herausfordert. Sie findet sie letztlich in sich selber.

Der Tod ihres jüngsten Sohnes beschert ihr eine bahnbrechende Erfahrung, die sie mit vielen Menschen teilen möchte. Doch sie stößt auf Widerstand, auf eine Mauer des Schweigens, auf ein  Tabu. Im Bewusstsein, eine vom Leben reich beschenkte Frau zu sein, gibt sie sich daran, dieses Tabu ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.

Geleitet wird sie von dem Gedanken, eine mutmachende Hilfe nicht nur für die Hinterbliebenen von Suizidanten sein zu können, sondern für alle Menschen, die bereit sind, ihre erlernte, von Kindheit übernommene eingeschränkte Sicht von sich selbst, der Welt, der Liebe und dem Tod infrage zu stellen.

 
Vom Leben reich beschenkt – das neue Buch von Hildegard Haehn

Vom Leben reich beschenkt

Ein autofiktionaler Roman

Taschenbuch, 298 Seiten
ISBN-13: 978-3751955812

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Rezensionen

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Antenne Saar

 

 

Schriftliche Rezensionen

 

Mutmachende Hilfe
Das Buch erzählt die Geschichte einer Abenteuerin, die sich ihre kindliche Lebendigkeit und Neugier bewahrt und den Mut aufbringt, sich den Gegebenheiten des Lebens ohne Vorbehalt zu stellen. – Eine mutmachende Hilfe nicht nur für die Hinterbliebenen von Suizidanten. Im Bewusstsein, eine vom Leben reich beschenkte Frau zu sein, rückt Hildegard Haehns das Tabuthema Suizid ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Das Buch zeigt, welch transformierende Kraft in Schicksalsschlägen liegen kann und ist eine mutmachende Hilfe für alle Menschen, die bereit sind, ihre eingeschränkte Sicht von sich selbst, der Welt, der Liebe und dem Tod infrage zu stellen.
– Gert Holle; Herausgeber www.glaubeaktuell.net

 

Danke
….Ja, ich möchte mich einfach bedanken, denn es hat ja mit der virtuellen Teilnahme an deiner Lesung zumindest auditiv funktioniert. Das war ja schonmal ein guter Anfang . Auch ist das Notebook dann erst nach Ende deiner Lesung abgestürzt…. Also alles in allem kein Grund zum Meckern .
Aber auch zum Inhalt deiner Lesung gerne noch eine kurze Rückmeldung: „Vom Leben reich beschenkt“ empfinde ich als sehr berührend, ergreifend und als große Herausforderung – gerade auch in Bezug auf Elphis Umgang mit dem Freitod ihres Sohnes. Wie schnell sie damit Frieden gefunden hat, wie schnell die Begriffe „schön und unerschrocken“ als Überschrift einer menschlichen Tragödie gefunden wurden….Nicht die Situation, dass ein Mensch sich zum Freitod entschließt, ist für mich fremd oder beängstigend, vielmehr die bei Elphi scheinbar fehlende Trauer, der Schmerz einer Mutter, die ihr Kind verloren hat. Bei ihr waren in allerkürzester Zeit das Einverstandensein und die Dankbarkeit für die gemeinsamen Jahre die beherrschenden Gefühle. 

Ihre Erklärung „Ich nenne es Klarsicht oder Gnade, die mir…zuteil wurde“ ist für mich persönlich die einzige verständliche Erklärung dafür…. Auch der Buchtitel selbst ist m.E. unter diesem Blickwinkel zu sehen, denn mit dem Begriff „Geschenk“ wird ja meistens etwas Schönes, Erfreuliches verbunden. Elphi hingegen hat ja auch vieles erlebt, was sicher nicht immer einfach oder unkompliziert gewesen ist. Ohne gleich der Kategorie „Opfer“ zugeteilt zu werden, erscheint es mir aufrichtiger und angemessener, auch „schweren Zeiten“ ihren Platz im Leben zuzugestehen und sie nicht schön zu reden oder zu negieren. Der Unterschied zwischen Elphi und anderen Menschen oder mir besteht also möglicherweise darin, dass sie diese Art Gnade erfahren und dadurch die Schritte „Trauer, Verzweiflung, Zorn etc“ quasi überspringen durfte. Diese Gnade ist schön, ist Ausdruck von Hoffnung und kann vielleicht dazu beitragen, dann, wenn man im eigenen Prozess selbst noch nicht so weit gekommen ist, doch daran zu glauben, dass es möglich ist. In diesem Zusammenhang fällt mir auch noch ein ganz banaler Satz ein :“Das Gras wächst nicht schneller nur weil man daran zieht“. Sich selbst also immer wieder im eigenen Prozess und dem ganz individuellen Tempo anzunehmen (auch wenn man/frau es gerne anders hätte und das am besten schon gestern, erscheint mir als ständiger Prozess… Sich darin nicht unendlich zu verausgaben, sondern auch inne halten zu können, sich ggf. von lieben Menschen schon mal daran erinnern oder sich helfen zu lassen, darin bestehen für mich ganz wertvolle Geschenke des Lebens…..Vielleicht ist mir dein schönes Buch „Vom Leben reich beschenkt“ tatsächlich also viel näher als ich es zunächst sehen konnte. Auf jeden Fall ist es ein Buch, dass ich nicht so schnell zur Seite legen werde!
Liebe Mujiba, jetzt ist meine „kurze Rückmeldung“ doch etwas länger geworden. Aber ich glaube, du verkraftest das . – Da wir in 2 Tagen Heilig Abend/Weihnachten haben und ich dann unterwegs bin, hiermit auch noch alle Gute für dich zu diesen Feiertagen. Lass es dir gut gehen und genieße die Zeit. Ich freue mich aufs neue Jahr und unseren nächten Spaziergang …

Alles Liebe
– 

Ajala/Gaby

 

Rückkehr zur Lebensfreude nach schweren Schicksalsschlägen
 „Vom Leben reich beschenkt“ – so heißt der autofiktionale Roman der Psychotherapeutin Hildegard Haehn. Mir gefällt schon das Cover. Es zeigt einen Baumstamm in Rot-Grün-Gelb-Tönen, ohne Blätter, aber  mit reichlich Wurzeln. Auf der Rückseite sieht man diesen Baum noch einmal, nur auf den Kopf gestellt, und siehe da: Das geht ebensogut und zeigt, wie gut es sein kann, die Dinge von verschiedenen Seiten zu betrachten.
In den Mittelpunkt der spirituell geprägten Geschichte hat die Autorin Elphi gestellt, die sich während ihrer lebenslangen Suche nach der unbändigen Freude, die sie aus Kindertagen kennt, schließlich zu einem uneingeschränkten JA zum Leben und zur Liebe bekennt, aber auch zum Tod – sogar zum Freitod ihres Sohnes und zum Freitod ihres Bruders. „Durch Daniels Tod durfte ich erfahren, dass Getrenntsein eine menschliche Täuschung ist, es existiert nur Verbundenheit, eins mit Menschen, eins mit der Natur, ein mit dem gesamten Kosmos“ erzählt Elphi und auch davon, dass während der Verbrennungszeit ihres Sohnes, während derer sie Hand in Hand mit Freunden auf dem Rasen vor der Leichenhalle stehend den Sonnengruß sabg, ihr verstorbener Sohn spürbar dabei gewesen sei. Was sie in einer Gänsehautszene zeigte: „Plötzlich hörte ich Jonas laut rufen: Mama, Mama, guck mal! Ich öffnete die Augen und folgte seiner Handbewegung, die auf den Himmel zeigte. An die fünf bis sechs Greifvögel bildeten einen Kreis am Himmel. Einer der großen Vögel sonderte sich von der Gruppe ab und zog seine Kreise genau über uns. Unfassbar und doch so offensichtlich, Daniel war spürbar mit uns.“
Das sehr lebendig, sensibel und anschaulich geschriebene Buch soll zeigen, welch transformierende Kraft in Schicksalsschlägen liegen kann – eine Haltung, die ich aus eigenem Erleben nur bestätigen kann. Es soll eine Mut machende Hilfe für alle Menschen sein, die bereit sind, ihre eingeschränkte Sicht von sich selbst, der Welt, der Liebe und dem Tod in Frage zu stellen. Dass das Werk, das von Gesprächen zwischen zwei Therapeutinnen, Elphi und der Autorin, getragen wird, mit ganz viel Herzblut geschrieben wurde, erkennt man auf jeder Seite. Dass Elphi hier stellvertretend steht für die Autorin selbst, erscheint naheliegend. Das Konstrukt des therapeutischen Gespräches erscheint mir zwar entbehrlich, ja, das  unmittelbare Miterleben des Geschehens hätte mir besser gefallen, wäre mir noch intensiver erschienen, aber das ist letztlich Geschmackssache. In jedem Fall nimmt uns das, war wir hier erfahren, mit. Es macht nachdenklich und bringt immer wieder zu der Frage zurück, wofür wir dankbar sein dürfen.
– Bücher für mehr Lebensfreude

 

Vom Leben reich beschenkt…
Mal ganz ehrlich: Sind Sie zufrieden mit Ihrem Leben?
Ist Ihr Leben so verlaufen, wie Sie es sich erträumt hatten?
Haben Sie all Ihre Träume erfüllt?
Fühlen Sie sich vom Leben reich beschenkt?

Also, wenn ich mein Leben so betrachte, muss ich sagen, dass es nicht immer das war, was ich gern gehabt hätte. Manches hätte besser laufen können, auf einiges hätte ich gern auch ganz verzichtet … Familie, Arbeit, Freundeskreis – irgendwie kam es anders, als ich dachte.

Doch es gibt einen Trost: es geht mir nicht allein so

Viele Menschen bleiben irgendwann im „Leben stecken“ – ihre Träume, ihre Wünsche, ihre Ziele werden den sozialen Aufgaben und Pflichten „geopfert“.

Doch was wäre wenn … 
Wenn wir wirklich gemacht hätten, was wir uns vorgenommen hatten
Wenn wir uns über Tabus und „Das-gehört-sich-nicht-Regeln“ hinweggesetzt hätten
Wenn wir uns an die erste Stelle gestellt hätten
Wie wäre dann unser Leben verlaufen, was hätten wir dann erleben können, wie sähen dann unsere Erinnerungen aus.

Ach, manchmal sinniere ich darüber, stelle mir vor, ich hätte irgendwann an irgendeiner „Wegegabelung“ den anderen Weg genommen

Aber ich will nicht ungerecht sein: ich habe ein gemütliches Zuhause, eine tolle Familie, wunderbare Enkel, ich konnte mir viele Wünsche erfüllen – was will ich also mehr?

Diese Frage konnte ich mir bislang nicht beantworten.
Doch dann wurde ich auf das Buch „Vom Leben reich beschenkt“ von Hildegard Haehn aufmerksam.

Vom Leben reicht beschenkt?

Wow, die erste Frage, die mir durch den Kopf ging, war: Wer hat da denn alles „richtig“ gemacht? Gab es wirklich niemals es Schlechtes, Trauriges, Unangenehmens?

Um mir diese Fragen zu beantworten, musste ich einfach dieses Buch lesen.

Auf den ersten Seiten war „ein wenig Wortgeplänkel“ und ich war schon fast enttäuscht, denn das, was ich las, war nicht das, was ich erhofft hatte. Aber ich wollte nun doch wissen, wer warum so reich beschenkt wurde und hab weitergelesen … Als ich das Buch dann endlich mal an die Seite gelegt habe, war es schon spät, sehr spät, schon weit nach Mitternacht.

Wo war die Zeit geblieben und warum fesselte mich dieses Buch dermaßen?

Das kann ich nun wirklich nicht mit ein, zwei Worten beantworten – vielleicht soviel …Wir wissen nicht, was das Leben uns bringt, wir müssen es nehmen, wie es kommt und dann einfach das Beste daraus machen, oder? So sieht es zumindest Elphi, um die es sich in diesem Buch wohl am meisten dreht. Sie hat ein – wie ich denke – sehr „reiches“ Leben gelebt.

Ihr Wunsch nach Freiheit, ihr Wille, den eigenen Weg zu gehen, der Freitod ihres jüngsten Sohnen und auch der ihres Bruders geben ihr den Anstosss, über das Leben nachzudenken – und diese Überlegungen eröffnen ihr aus ihrer Sicht faszinierende Erfahrungen, die sie gern mit anderen Menschen teilen möchte.

Doch wie es im Leben nun mal ist, sind gerade das selbstbestimmte Leben und der Tod die größten Tabu-Themen unserer Zeit und so ist es nicht verwunderlich, dass sie stets auf Ablehnung, Unverständnis oder gar eine Mauer aus Schweigen trifft, gegen die sie sich auflehnt, und die sie dazubringt, dieseTabuthemen in das Bewusstsein der Menschen zu rücken.

Sie sucht das Gespräch und trifft dabei auf eine Kollegin – Magareta ist wie sie Psychotherapeutin – die ebenfalls ein Kind verloren hat und die von der Lebendigkeit, der Neugier und dem Mut Elphis tief berührt ist, denn Elphi versteht ihr Leben und selbst den Tod ihres Sohnes „nicht als Verlust“, sondern als eine Erfahrung, die sie gern mit anderen Teilen möchte.

Doch es geht nicht nur um Selbstfindung, Tod und Trauer – vielmehr erzählt Elphi Margareta ihr ganzes Leben – und das ist faszinierend und abenteuerlich zugleich.

Mehr möchte ich jetzt nicht verraten, doch ich verspreche, es wird Ihnen genauso ergehen wie mir: Sie werden das Buch nicht aus der Hand legen …
– Cityblick24

 

Wie man etwas Positives aus Suizid erleben kann
Der Freitod eines geliebten Menschen ist für Betroffene ein lebensveränderndes Erlebnis. Wie man aus dieser einschneidenden Erfahrung auch etwas Positives gewinnen kann, beschreibt Hildegard Haehn in ihrem kürzlich erschienen und von uns betreuten autofiktionalen Roman „Vom Leben reich beschenkt“ (BoD, Juli 2020).
Elphi, Protagonistin des Romans, hat mit dem Suizid ihres Bruders und ihres jüngsten Sohnes zu kämpfen. Anstatt jedoch alleine in der Trauer zu versinken, möchte sie die Mauer des Schweigens, die das Thema umgibt, durchbrechen. Lebensbejahend und neugierig tritt sie in den Dialog mit ihrer Kollegin Magareta, die ebenfalls ein Kind verloren hat. Das Buch ist eine mutmachende Hilfe für alle Menschen, die bereit sind, ihre Sicht von sich selbst, der Welt, der Liebe und dem Tod infrage zu stellen.
– Buchcontact auf Facebook

 

An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser (Charlie Chaplin)
Elphie, selbst Psychotherapeutin, sucht eine Kollegin auf, um mit ihr über den Sinn des Lebens und seinen Scheidewegen zu sprechen. Auch über den Freitod ihres Sohnes muss sie reden, um Margareta begreiflich zu machen, dass sie auch dankbar ist für diesen gravierenden Einschnitt in ihrem Leben. Denn trotz der vielen negativen Erfahrungen im Verlauf der Jahre zieht Elphi eine positive Bilanz und genau die ist es, die auch Margareta zum umdenken bewegt…

“Vom Leben reich beschenkt“ ist der autofiktionale Roman von Hildegard Haehn, der mit vielen leisen Tönen den Leser umfängt und ihm so die Möglichkeit gibt, einen ganz intimen Einblick in das Leben von Elphi und ihrer Therapeutin Margarete zu erhalten.

Während Margarete hier eher den zuhörenden Part übernimmt und mehr im Stillen ihre Schlussfolgerungen zieht, erscheint Elphi an manchen Stellen sehr übergriffig und hält seitenlange Monologe, die mir beim Lesen unglaublich viel an Konzentration und Aufmerksamkeit abverlangen.

Elphi erzählt nicht chronologisch, sodass die einschneidenden Erlebnisse in ihrem Leben sehr sprunghaft und auseinandergezerrt von mir wahrgenommen werden.

Elhpi ist allerdings eine unglaubliche Verfechterin von Spiritualität und Esoterik und genau da hakt es bei mir – sie will unbedingt dem Leser ihren Hang zum Mystischen und zur Erleuchtung aufdrücken und das lässt sie in meine Augen sehr penetrant und bestimmend erscheinen. Ihr Schicksal ist hart, aber sie hat gelernt , mit den großen Steinen auf ihrem Weg umzugehen und sich daraus etwas Schönes zu bauen. Aber die Art und Weise ,wie sie das ihrer Therapeutin Margarte darlegt, ist mit einfach too much. Das Ganze wirkt auf mich eher belehrend , anstatt tatsächliche sanfte Denkanstöße zu geben, wie man mit den eigene Schicksalsschlägen besser umgehen und die gegeben Umstände annehmen kann.

Einige Szenen gehen direkt ins Herz, andere wiederum verleiten dazu, einfach quer zu lesen, weil sie sehr ausufernd erzählt werden und mir keine neuen Erkenntnisse vermitteln.


– Rezension auf Amazon

 

Zur Suizidpräventation
Am heutigen Welttag der Suizidprävention wollen wir ein besonders Augenmerk auf dieses häufig noch tabuisierte Thema werfen. Jedes Jahr sterben in Deutschland ungefähr 10000 Menschen auf diese Weise. Der 10. September ist daher auch ein Tag der Trauer und des Gedenkens an die durch Suizid Verstorbenen. Unsere Autorin Hildegard Haehn hat ihren Sohn und ihren Bruder durch einen Freitod verloren. Ihre Erfahrung hat sie in dem autofiktionalen Roman „Vom Leben reich beschenkt“ verarbeitet. Das Buch zeigt, welch transformierende Kraft in Schicksalsschlägen liegen kann und ist eine mutmachende Hilfe für alle Menschen, die bereit sind, ihre eingeschränkte Sicht von sich selbst, der Welt, der Liebe und dem Tod infrage zu stellen.
– Buchcontact auf Facebook

 

Vom Leben reich beschenkt
Auf Sylt erinnert sich die Diplompsychologin Margareta Baumgarten in dem autofiktionalen Roman „Vom Leben reich beschenkt“ von Hildegard Haehn, wie eines Tages eine Fremde ihre Praxis aufsuchte. Eine Berufskollegin, die Elphi genannt werden wollte, hatte eine Geschichte zu erzählen. Jede Woche suchte sie Margareta auf und berichtete aus ihrem Leben: Bereits als Baby hätte sie sich verlassen gefühlt, den Vater verlor sie früh. Sie ergriff den Beruf des Lehrers, den sie jedoch zugunsten eines Psychologiestudiums aufgab. Wiederholt machte sie später die Erfahrung verstoßen zu werden. Sie schilderte Margareta von ihrer ersten großen Liebe und ihrem Aufenthalt in einem indischen Ashram, wo sie eine äußerst zwiespältige Beziehung mit Deepak einging. Ihre Ausführungen reichen bis zu den Problemen und Sorgen um ihre Kinder und ihren Enkeln.
Hildegard Haehn beginnt ihren autofiktionalen Roman, in dem sich fiktionale Handlungselemente mit autobiografischen vermischen und auf diese Weise reale Personen fiktional werden, während sich fiktionale Handlungsebenen in reale verwandeln, mit der Vorstellung der Diplompsychologin Margareta Baumgarten, die sich auf Sylt eine Auszeit gönnt. Über sie erfährt der Leser, dass sie mit Kurt verheiratet ist, vor zehn Jahren eine achtzehnjährige Tochter bei einem Verkehrsunfall verloren hat, was ihre Ehe seinerzeit auf eine harte Probe stellte, und dass sie nach einem Umzug in die Eifel in einem Bauernhaus lebt. Die wöchentlich stattfindenden Treffen mit Elphi werden von der Autorin jeweils kurz mit Belanglosem, wie einer Tasse Tee kochen, eingeleitet. Der Leser wartet vergeblich auf den Fortgang des Handlungsgeschehens um Margareta auf Sylt, bis er resigniert feststellt, dass der Roman tatsächlich nur die Lebensgeschichte von Elphi zum Inhalt hat, eine nicht enden wollende Darstellung, wie sie langweiliger nicht sein könnte.
Elphi liest Margareta beispielsweise einen Brief vor, den sie an ihren Bruder nach seinem Tod geschrieben hat, worauf beide Frauen in Tränen ausbrechen. Dieser Gefühlsausbruch bleibt kein Einzelfall. In fast schon inflationärer Weise entschuldigt sich Margareta bei Elphi dafür, dass sie den Redefluss ihrer Kollegin unterbrechen muss, der selbst erst beim Erzählen die Zusammenhänge klar werden. Sie bewundert die Geduld von Margareta, ihr aufmerksam zuzuhören, wobei dem Leser eigentlich mehr Bewunderung gebührt, wenn er das Buch nicht zur Seite legt. Elphis Hoffnung, Margareta mit ihrer über alle Maßen langatmigen Darstellung nicht zu nerven, scheint zwar bei dieser in Erfüllung zu gehen. Auf den Leser dürfte dies weniger zutreffen.
Der Dialog der beiden Protagonistinnen scheint Mittel zum Zweck zu sein. Um ihre Botschaft zu vermitteln, hat sich Hildegard Haehn einer Methode bedient, bei der eine Person, in dem Fall Margareta, wiederholt Fragen stellt. Damit hat die Autorin der Geschichte von Elphi, die gleichzeitig ihren Wunsch widerspiegelt, die Menschen „wachzurütteln und sie dabei zu ermutigen, herauszufinden, welches Wunderwerk jeder Einzelne ist“, einen Rahmen gegeben. Ohne Zweifel kann ihr, selbst ehemalige Lehrerin und heute als Psychotherapeutin tätig, ein flüssiger Schreibstil attestiert werden. Obwohl Elphi einmal mit übelsten Drohungen konfrontiert wird, sind ihre Darstellungen ansonsten unspektakulär und wecken nicht das geringste Interesse an der Lektüre. Die Autorin thematisiert auf den letzten Seiten die von Byron Katie begründete Methode „the work“ und listet statistische Daten zum Suizid auf. Darüber zu berichten war wohl neben den Gedanken, wie Eltern mit dem Tod eines Kindes umgehen und wie sie das verkraften, ihr eigentliches Anliegen und damit die Message ihres autofiktionalen Romans. 
– Beatrix Petrikowski, BuchAviso

 

Roman über das Tabuthema Suizid
Was das Leben für einen bereit hält, hat man nicht in der Hand, man muss es annehmen wie es kommt und das Beste daraus machen. Der Freitod von Elphis jüngstem Sohn und ihres Bruders bescheren ihr eine bahnbrechende Erfahrung, die sie mit vielen Menschen teilen möchte. Doch sie stößt auf Widerstand, auf eine Mauer des Schweigens, auf ein Tabu. Trotz der schlimmen Schicksalsschläge fühlt sich Elphi vom Leben reich beschenkt und beginnt, dieses Tabu ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Sie sucht das Gespräch mit ihrer Kollegin Margareta, die ebenfalls ein Kind verloren hat. Margareta ist von der Lebendigkeit, der Neugier und dem Mut der Besucherin tief berührt. Denn Elphi begreift den Tod ihres Sohnes als eine Erfahrung, die sie mit anderen Hinterbliebenen teilen möchte und darüber hinaus mit allen Menschen, die ihre erlernte eingeschränkte Sicht auf die elementaren Dinge des Lebens erweitern möchten. Ihre Erfahrung, dass Leben und Tod nicht zwei getrennte Dinge sind, lässt sie mit anderen Augen auf das Leben und den Tod schauen. Dies kommt einem Perspektivwechsel um 180 Grad gleich und zeigt neue Wege auf, wie wir besser leben und sterben können.
Wie sich im Dialog der beiden Frauen eine Welt öffnet, die zurück in ein als sinnvoll empfundenes Leben führt, erzählt Hildegard Haehn spürbar vertraut mit dem Thema.
Das Buch zeigt, welch transformierende Kraft in Schicksalsschlägen liegen kann und ist eine mutmachende Hilfe für alle Menschen, die bereit sind, ihre eingeschränkte Sicht von sich selbst, der Welt, der Liebe und dem Tod infrage zu stellen.
Ein unglaublich lebensbejahender Roman über das Tabuthema Suizid und seiner transformierenden Kraft.
– Rolf Ständeke & Ingrid Ständeke Echo Nord

 

Lebensbejahender Roman über Tabu-Thema Suizid
Es ist wohl das schlimmste Schicksal, das man sich vorstellen kann. Den eigenen Sohn durch Suizid oder Unfall zu verlieren. Hildegard Haehn hat ihren Bruder und ihren Sohn auf diese Weise verloren und sie hat ihre Erfahrungen in einem Buch verarbeitet. Christoph Huppert hat Haehns Buch „Vom Leben reich beschenkt“ gelesen und mit der Autorin gesprochen …
– Zeilensprung

 

Buchtipp: Vom Leben reich beschenkt
Der Tod ihres jüngsten Sohnes beschert ihr eine bahnbrechende Erfahrung, die sie mit vielen Menschen teilen möchte. Doch sie stößt auf Widerstand, auf eine Mauer des Schweigens, auf ein Tabu. Im Bewusstsein, eine vom Leben reich beschenkte Frau zu sein, gibt sie sich daran, dieses Tabu ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Geleitet wird sie von dem Gedanken, eine mutmachende Hilfe nicht nur für die Hinterbliebenen von Suizidanten sein zu können, sondern für alle Menschen, die bereit sind, ihre erlernte, von Kindheit übernommene eingeschränkte Sicht von sich selbst, der Welt, der Liebe und dem Tod infrage zu stellen.
Hildegard Haehn ist eine, die auszog, das wirkliche Leben zu finden, so könnte der Titel ihres Lebens lauten. Als ehemalige Volksschullehrerin, diplomierte Pädagogin und Psychologin konnte sie im Laufe ihrer über 30-jährigen Berufserfahrung als Psychotherapeutin ein fundiertes Fach- und Erfahrungswissen im Umgang mit dem Leben, der Liebe und dem Tod aufbauen. Ihr Hauptanliegen ist es, Menschen wachzurütteln und sie dabei zu ermutigen, herauszufinden, welches Wunderwerk jeder Einzelne ist. Diese Erfahrung führt unweigerlich zu einem freieren und glücklicheren Leben. Beruflich ist sie weiterhin als Psychotherapeutin tätig. Im Rahmen ihrer Privatpraxis bietet sie auch Meditation und Freie Systemische Aufstellungen an.
Ihr Buch Vom Leben reich beschenkt. Ein autofiktionaler Roman erzählt die Geschichte einer Abenteuerin, die sich ihre kindliche Lebendigkeit und Neugier bewahrt und den Mut aufbringt, sich den Gegebenheiten des Lebens ohne Vorbehalt zu stellen. Ihre Lehrmeister sind der Tod, die Liebe, das Leben, wobei die bedingungslose Liebe sie am meisten herausfordert. Sie findet sie letztlich in sich selber.
– Sanitätshaus Aktuel- Unser Lächeln hilft

 

EIN LEBENSBEJAHENDER ROMAN ZUM TABUTHEMA SUIZID
„Vom Leben reich beschenkt“… So sieht es auch Elphi, die Protagonistin in Hildegard Haehns autofiktionalem Roman Vom Leben reich beschenkt (BoD, Juli 2020). Ihre Lehrmeister sind der Tod, die Liebe, das Leben, wobei die bedingungslose Liebe sie am meisten herausfordert. Sie findet sie letztlich in sich selber. Der Freitod ihres jüngsten Sohnes und ihres Bruders bescheren ihr eine bahnbrechende Erfahrung, die sie mit vielen Menschen teilen möchte. Doch sie stößt auf Widerstand, auf eine Mauer des Schweigens, auf ein Tabu. Trotz der schlimmen Schicksalsschläge fühlt sich Elphi vom Leben reich beschenkt und beginnt, dieses Tabu ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Ihre Erfahrung, dass Leben und Tod nicht zwei getrennte Dinge sind, lässt sie mit anderen Augen auf das Leben und den Tod schauen. Dies kommt einem Perspektivwechsel um 180 Grad gleich und zeigt neue Wege auf, wie wir besser leben – und sterben können.
– Glaube aktuell

 

Spannend und emotional zugleich!
Protagonistin Elphi ist auf einer Suche – auf einer Suche nach der unbändigen Lebensfreude. Doch der Weg dahin ist gar nicht so einfach und gepflastert von Tabus und Widerstand. Doch Elphi gibt nicht auf!
In ihrem autofiktionalen Roman schreibt Hildegard Haehn übers Lieben, übers Leben und über den Tod. Spannend und emotional zugleich!
– Freunde fürs Leben e.V.

 

Ich kann es nur empfehlen
Die Autorin gibt in diesem Buch tiefe Einblicke in ihr eigenes Leben. Ohne diese wären die vielen hilfreichen Lebensweisheiten nicht möglich. Ein leises Buch von Leben und Tod und, davon wie schön das Leben ist, trotz allem. Ich kann es nur empfehlen und euch ans Herz legen.
– Der Blog für tolle Frauen

 

Starke Willenstärke
Der Tod ihres jüngsten Sohnes beschert ihr eine bahnbrechende Erfahrung, die sie mit vielen Menschen teilen möchte.
Doch sie stößt auf Widerstand,
auf eine Mauer des Schweigens, 
auf ein Tabu.
Im Bewusstsein, eine vom Leben reich beschenkte Frau zu sein, gibt sie sich daran, dieses Tabu ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Geleitet wird sie von dem Gedanken, eine mutmachende Hilfe nicht nur für die Hinterbliebenen von Suizidanten sein zu können, sondern für alle Menschen, die bereit sind, ihre erlernte, von Kindheit übernommene eingeschränkte Sicht von sich selbst, der Welt, der Liebe und dem Tod infrage zu stellen.
Fazit: Das Buch Vom Leben reich beschenkt von Hildegard Haehn zeigt deutlich, welch starke Willensstärke in vom Schicksal geprägte Lebensumstände liegen kann. Lesenswert!
Wolfgang Schmitt, Mag 2020 

 

Ein Tabu in die Öffentlichkeit gebracht
Das Buch erzählt die Geschichte der Abenteuerin Elphi, die sich ihre kindliche Lebendigkeit und Neugier bewahrt und den Mut aufbringt, sich den Gegebenheiten des Lebens ohne Vorbehalt zu stellen. Der Tod ihres jüngsten Sohnes beschert ihr eine bahnbrechende Erfahrung, die sie mit vielen Menschen teilen möchte. Doch sie stößt auf eine Mauer des Schweigens. Im Bewusstsein, eine vom Leben reich beschenkte Frau zu sein, macht sie sich daran, dieses Tabu ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.
– Aerztliches journal – patienten journal reise & gesundheit 4/2020